Crazy Groove Big Band

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"Big Band meets Blues Brothers"

15. Geburtstagskonzert der Crazy Groove Bigband Herzberg. 

4.4.2019 Am vergangenen Sonntagabend wurde wieder gegroovet: Die Crazy Groove Big Band unter der Leitung von Stefan Füllgrabe hatte zu einem Konzert anlässlich ihres 15. Geburtstags in die Aula des Herzberger Emst-Moritz-Arndt Gymnasiums eingeladen, die fast voll besetzt war. 22 passionierte Musiker überzeugten gewohnt souverän mit einem ambitionierten Programm. 

Eröffnet wurde das Konzert mit dem „Crazy groove opener“ , komponiert von Bandmitglied Nils Passian. Im ersten Teil bekam das Publikum anspruchsvolle Klassiker wie „Caravan“, „I heard it through the grapewine“, „Tuxedo junction“ oder „Streets of San Francisco“ zu hören. Bei „Somewhere“, ,;volare“ und „On the sunny side of the street“ ergänzte die Sängerin Jenny Requard-Pfannenschmidt die Band. Auch die Instrumentalisten glänzten mit Soli, was das Publikum immer mit Zwischenapplaus honorierte. Der zweite Teil wurde dann nicht nur für das Publikum zu einer Überraschung: Verkleidet als die Brüder „Joliet“ Jake und Elwood Blues kündigten Band-Chef Stefan Füllgrabe und Percussionist Stefan Wallis das Ende der Pause an. Bis dahin wusste selbst der Bandleader nicht gänzlich um die Blues-Brothers-Manie seiner Musiker. 

Verkleidet auf der Bühne und davor. Nicht nur die Helferinnen im Foyer waren standesgemäß als Polizistinnen unterwegs: Die Bandmitglieder trugen neben dem klassischen Blues-Brothers-Outfit mit schwarzem Anzug, Schlips, Hut und Sonnenbrille auch Polizei-Uniformen. Die Trompeter hatten sich als Countrymusiker „Good Ole Boys“ hinter einem Hühnergitter verschanzt und auch die Gitarristen Steve „The Colonel“ Cropper und Donald „Duck“ Dunn waren wieder auferstanden. 

Und dann wurde es fulminant! Dicker, temporeicher Big-Band-Sound und eine große Spielbegeisterung versetzte alle im Saal zurück ins Chicago der 1980er Jahre. Eine bunte Mischung aus Musiktiteln des Films wurde geboten - angefangen von „Peter Gunn“, „Gimme some lovin“' und „Soul man“ über „Everybody needs somebody“, „Rawhide“ und „Green onions“ bis „Girl from Ipanema“, „Sweet home Chicago“ und „Jailhouse rock“ brachte die Crazy Groove Big Band einiges zu Gehör. Originelle musikalische Höhepunkte gab es mit vielen hochklassigen Soloeinlagen und mit der Sängerin Jenny Requard-Pfannenschmidt bei „Respect“. 

Als Geschenk erhielt Füllgrabe zum 15. Bestehen seiner Band einen Bildband mit Fotos aus der Geschichte der Band. Er lobte die beteiligten Hobby-Musiker, die den Abend trotz schwierigem Probenumfeld so glänzend gestalteten sowie den vielen engagierten Helfern rund um Organisation und Technik, sowie den Sponsoren des Abends. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben, die es auch erhielt. Der Rausschmeißer „Skyfall“ von Adele beschloss einen musikalischen Abend der Extra-Klasse. 

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